An die Vorsitzende des SDSA
Frau Dorothea Zillmer
Am Neumarkt 2
41564 Kaarst

Anfrage zur Sitzung des Sport-, Senioren-, Demografie- und Sozialausschuss (SDSA) am 12. April 2011 / Kunstrasen

24. März 2011

Sehr geehrte Frau Zillmer,

die Fraktion der Kaarster Grünen bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des SDSA am 12. April 2011 zu setzen:

Antrag

1. Der Sportplatz der Sportfreunde Vorst an der Linning (im Vorster Wald) wird mit einem Kunstrasen versehen. Der Platz wird eingezäunt und primär von den Sportfreunden Vorst genutzt.

2. Das Clubhaus wird renoviert und den erforderlichen Bedingungen angepasst.

3. Das ehemalige Tartan-Kleinfeld hinter der Sporthalle am GBG wird auf die Größe eines halben Spielfeldes erweitert und mit einem Kunstrasen versehen. Die Fläche dient dem Spiel- und Trainingsbetrieb der Kinder- und Jugendmannschaften. Dieser Platz wird ebenfalls eingezäunt (als Schutz gegen Laub), steht aber der Öffentlichkeit frei zur Verfügung.

4. Neben dieser Spielfläche werden Umkleidekabinen geschaffen.

5. Zwischen den beiden Spielfeldern wird ein Fußweg angelegt, um eine Verbindung zwischen den Spielflächen herzustellen. Dieser Weg wird über den verlegten Wasserrohren erstellt, sodass kein Baumbestand vernichtet werden muss.

6. Der Sportplatz am Georg-Büchner-Gymnasium verbleibt in seinem jetzigen Zustand. Er steht der Schule und bei Engpässen den Sportfreunden Vorst zur Verfügung.

Begründung

Die Sportfreunde Vorst sind an die Stadt herangetreten mit der Bitte, einen Sportplatz mit Kunstrasen zur Verfügung gestellt zu bekommen, um ganzjährig wetterunabhängig Spiel- und Trainingsbetrieb aufrecht erhalten zu können. Zum zweiten wurde der Wunsch nach einem zweiten Spielfeld geäußert, da der eine Platz zur Bewältigung des Spiel- und Trainingsbedarfs nicht ausreicht.

Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Varianten 1-3 gehen von der Stilllegung des Sportplatzes an der Linning und dem Umzug des gesamten Vereins in die Umgebung des GBG aus. Als Ausschlußkritierium wird die Unmöglichkeit, einen Kunstrasen in die Nähe von Bäumen anzulegen, angeführt. Dies muss aber mitnichten so sein. Es gibt genügend Beispiele, die belegen, dass Kunstrasenflächen auch unmittelbar neben einem Waldbestand angelegt werden können (z.B. am Trainingsgelände des 1.FC Köln am Geißbockheim). Allerdings ist ein zusätzlicher Pflegeaufwand im Spätsommer und Herbst erforderlich und die Birken an der Nord- und Ostseite des Platzes müssten gefällt werden. Eingedenk dieses Umstandes ist eine Verlegung des gesamten Sportvereins nicht nötig.

Die beiden dann zur Verfügung stehenden Kunstrasenplätze liegen ca. 500 Meter auseinander. Der Verbindungsweg ermöglicht einen raschen Wechsel zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad von einem zum anderen Spielfeld.

Diese Variante („Variante 4“) bedeutet eine Ersparnis von mehreren 100.000 Euro gegenüber den Varianten 1-3. Die Lösungsvariante 4 entspricht den Wünschen von Verein und Schule eher als die alternativen Lösungen 1-3.

Wir bitten die anderen Fraktionen um Unterstützung und stehen für weitere Fragen gerne im Ausschuss zur Verfügung.


Freundliche Grüße

Christian Gaumitz


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