Es ist absehbar, dass es zu dem Thema ein Bürgerbegehren geben wird. Das bedeutet, alle Kaarster Bürgerinnen und Bürger, die älter als 16 Jahre sind, können mit entscheiden.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden das Bürgerbegehren unterstützen.

Weitere Informationen folgen.


Grundschule Stakerseite wird geschlossen
- weil es CDU und FDP so wollen


Jeglicher sachlicher Einwand, die vielen vielen Proteste der Eltern, wurden übergangen.

In der Sitzung des Stadtrates am 12. Mai 2011 ist die endgültige Entscheidung gefallen:

Der von den Grünen und der UWG eingebrachte Ratsbürgerentscheid (siehe hier) zum Erhalt des Grundschulstandortes Stakerseite in der Kaarster Innenstadt wurde mit den Stimmen von CDU und FDP abgelehnt. Alle anderen im Rat vertretenen Fraktionen und Parteien stimmten dafür.

Bei der Abstimmung über den Erhalt des Standortes Stakerseite lehnte die CDU (zwei Abgeordnete stimmten nicht mit der Fraktion) den Antrag ab, die FDP stimmte geschlossen gegen die Stakerseite. Alle anderen Oppositionspartein votierten geschlossen für die Stakerseite.

Wenn es bei der Entscheidung bleibt (und nicht die Kaarster Bürger im Rahmen eines möglichen Bürgerentscheides den Ratsbeschluss ändern werden), wird somit spätestens zum Schuljahr 2014/2015 die Bussardstraße der dritte Grundschulstandort im Ortsteil Kaarst sein (neben Grünstraße und Lange Hecke). Für den Kaarster Westen bedeutet dies, dass mehr Eltern künftig ihr Kind an der kleinen und dann "aus allen Nähten platzenden" Grundschule auf der Grünstraße anmelden werden - oder dass viele Kinder einen mehrere Kilometer langen Schulweg (sei es mit Bus oder Auto oder Fahrrad) vor sich haben. Es ist anzunehmen, dass die Ratsmehrheit das Gelände an der Stakerseite "versilbern" wird - zum Schaden aller Kaarster Kinder.

Wir bedauern diese Entscheidung zutiefst. Viele Kinder, Eltern, Lehrer und Unterstützer haben in den letzten Monaten, Wochen und Tagen intensiv für den Erhalt der Grundschule Stakerseite gekämpft - sachlich und emotional. Unser Dank gilt allen, die sich intensiv in diese Debatte eingebracht haben. Bezeichnend, dass sich die Schwarz-Gelbe Koalition in Kaarst nicht durch interne Querelen und enormen öffentlichen Druck hat umstimmen lassen.

2014 wird der Stadtrat von den Kaarstern neu gewählt.


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