Pressmitteilung 17/2010

26. März 2010

Grüne: Sicherheitslage in Kaarst realistisch bewerten – private Sicherheitsdienste nicht notwendig

Nachdem sich CDU und FDP auf den Einsatz von privaten Sicherheitsleuten im Stadtpark geeinigt haben, ist das Vorgehen aus Sicht der Grünen purer Populismus und eine teure Beruhigungspille für die Wählerklientel der FDP.

Christian Gaumitz, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Kaarst erklärt dazu:

„In Unwissenheit über die tatsächliche lokale Situation orakelt die FDP von „zunehmenden Gewalttaten insbesondere gegen Jugendliche und ältere Menschen“ und erklärt staatsmännisch, dass sie „handeln musste“. Die Straßenkriminalität in Kaarst ist rückläufig und die Häufigkeitszahl der Gewaltkriminalität zeigt, dass diese in Kaarst um fast 50% niedriger ist als im NRW-Durchschnitt.

Es ist ein peinliches Trauerspiel, wie hier Steuergelder verschwendet und die Jugendlichen in Kaarst zu potentiellen Gewalttätern abgestempelt werden. Im Zusammenhang mit der Beratung des neuen Vertrages für das Jugendzentrum Bebop haben wir als Grüne Vorschläge für mehr Prävention unterbreitet, das haben CDU und FDP abgelehnt. Ein Spiel mit der Angst der Menschen lehnen wir als Grüne ab und werden mit dem objektiven Zahlenmaterial einen neuen Anlauf wagen, den Beschluss zu kippen.“

Anlage: Schreiben der Kreispolizeibehörde Neuss mit Angabe der Kriminalitätsstatistik (pdf, 772 KB). Klicken Sie hier.


Unsere erste Pressemitteilung vom 4. März hierzu. Klicken Sie hier.