Pressemitteilung 42/2010, 1. Dezember 2010

Grüne fordern Erhalt und Erweiterung der Grünflächen um den Bendbusch

Nachdem sich der Vorsitzende des Planungsausschuss, Marcel Vossschulte (CDU) in den letzten Jahren immer wieder lautstark für eine Aufforstung der Flächen am Bendbusch, nördlich der Alten Heerstraße, stark gemacht hat, entschied seine Fraktion nun, dass die Fläche bebaut werden soll. Damit folgte die CDU einem Antrag der FDP.

Christian Gaumitz, Fraktionsvorsitzender der Grünen erklärt dazu:

„Es grenzt an Wählertäuschung, wenn die CDU im Sommer Plakate für den Erhalt und die Aufforstung der Fläche am Bendbusch aufstellt und im Winter die Bebauung beschließen will. Hier wird die CDU vom kleinen marktradikalen Partner an der kurzen Leine geführt.

In den letzten Jahrzehnten ist im Kaarster Westen extrem viel gebaut worden, die Menschen haben ein Recht auf wohnortnahe Grünflächen. Mit der Taktik der CDU geht die Wohn- und Lebensqualität nach und nach verloren. Wir fordern als Grüne die konsequente Aufforstung dieses Gebietes und werden einen entsprechenden Antrag in den Planungsausschuss und Stadtrat einbringen.“

Bei Rückfragen: Christian Gaumitz, Tel. 0177/7804030

Siehe Berichterstattung in der Lokalpresse im Juni 2010:
www.ngz-online.de/kaarst/nachrichten/Bendbusch-Geld-oder-Gruen_aid_864291.html


Der Antrag:

An den Vorsitzenden des SPVA
Herrn Marcel Vossschulte
Am Neumarkt 2
41564 Kaarst

1. Dezember 2010

Antrag zur Sitzung des SPVA (Stadtentwicklungs, Plaungs- und Verkehrsausschuss) am 15.12.2010 / Thema: Bendbusch

Sehr geehrter Herr Vossschulte,

die Fraktion der Kaarster Grünen bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des PVA am 15.12.2010 zu setzen.

Antrag

Der PVA lehnt eine weitere Bebauung nördlich der Alten Heerstraße im Bereich Bendbusch ab und beauftragt die Verwaltung, ein Konzept zur Aufforstung und Begrünung des Bereichs vorzulegen.

Begründung

In den letzten Jahrzehnten ist im Kaarster Westen extrem viel gebaut worden, die Menschen haben ein Recht auf wohnortnahe Grünflächen. Mit der Taktik der CDU geht die Wohn- und Lebensqualität nach und nach verloren. Daher ist nun die konsequente Aufforstung und Begrünung des Gebietes geboten.

Aufgrund finanzieller Interessen hat die CDU bereits ein Stück Landschaftsschutzgebiet in dem Bereich durch Wohnbebauung vernichten lassen (Neuhofstraße).

Selbst wenn es einen sachlichen Grund für eine weitere Bebauung geben würde, stünde diesem die immer wieder von der Verwaltung vorgetragene Arbeitsbe- und überlastung entgegen. Andere B-Pläne würden aufgrund des Vorschlages der CDU nicht bearbeitet werden können.


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