Pressmitteilung 26/2010, 3. Mai 2010

Grüne: Freiräume für Kinder und Jugendliche erhalten

Aufgrund immer stärker werdender Reglementierungen von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Kaarst, wächst die Sorge der Grünen, dass deren Raum im öffentlichen Leben zunehmend beschnitten wird.

Wilbert Schröder, jugendpolitischer Sprecher der Grünen erklärt dazu:

„Durch den zunehmenden Nachmittagsunterricht an Schulen und Beschwerden von Anwohnern werden Kinder und Jugendliche von gewohnten Spielflächen verdrängt. Die Nutzung der Bolzplätze – wie zuletzt geschehen beim Bolzplatz der katholischen Grundschule in Kaarst – wird ebenso immer weiter eingeschränkt wie das Angebot der Jugendfreizeiteinrichtungen.

In Vorst fehlen die finanziellen Mittel für eine Jugendarbeit, die über ein paar Stunden in der Woche hinausgeht. In der Stadtplanung muss das Bedürfnis von Kindern und Jugendlichen endlich berücksichtigt werden.

Auch spiegelt die Grundeinstellung, dass Jugendliche zunehmend als Bedrohung gesehen werden und beispielsweise durch private Sicherheitsleute aus dem Stadtpark verdrängt werden sollen, diese Entwicklung wieder.“

Die Grünen wollen für mehr Toleranz gegenüber Kindern und Jugendlichen werben und öffentliche Räume schaffen, wo sich Jugendliche treffen können und eine Akzeptanz in der Bevölkerung besteht.


Bei Rückfragen: Christian Gaumitz, Tel. 0177/7804030


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